Langandauernde Lärmeinflüsse führen beim Versuchstier zu wesentlich stärkeren Höreinbußen als dies aufgrund der Hörschwellenabwanderung bei kürzeren Beschallungen zu erwarten wäre. Zur selben Zeit ist auch die Hörerholung nach Lärmschädigung nicht mehr vollständig. Bereits 1983 konnte unsere Arbeitsgruppe zeigen, daß etwa zur gleichen Zeit, in der sich die physiologischen Parameter der Lärmschwerhörigkeit ändern, die Prostacyclin-(PGI2)-Synthese in der Stria vascularis beim Meerschweinchen zusammenbricht. Da in anderen Versuchen demonstriert werden konnte, daß eine Hemmung der kochleären PGI2-Synthese Innenohrschwerhörigkeiten verursacht, sahen wir in diesen Stoffwechselveränderungen einen Grund für das Phänomen der chronischen Lärmschwerhörigkeit. Die nachfolgenden Untersuchungen beschreiben das Verhalten anderer verwandter Mediatoren unter Lärm und deren Einfluß auf die PGI2-Synthese in der seitlichen Schneckenwand von Meerschweinchen.
Original languageEnglish
Pages (from-to)49-49
Number of pages1
JournalEuropean Archives of Oto-Rhino-Laryngology
DOIs
Publication statusPublished - 1991

ID: 5548756